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Bericht Nummer 10, bald wieder daheim…

Wie nicht anders zu erwarten, ist es mit Banos leider nichts geworden… Canoa macht einen einfach ruhig... viel zu ruhig… Der Gedanke an Rucksack packen und wieder weiter reisen, gefiel mir von Tag zu Tag weniger. Eigentlich schade, aber ich habe es nicht bereut!!!

Celine hat spontan ihren Rückflug am Montag „verpasst“. Nun fliegt sie mit mir zurück nach München. Die Sache mit dem Flug einfach verpassen (weil gar nicht erst zum Flughafen aufbrechen) ist für mich durchaus ebenfalls eine ernsthafte Option gewesen, aber ich bin  vernünftig und lasse das Schicksal entscheiden bzw. hoffe auf ein kleines Erdbeben, Vulkanausbrüche oder ähnliches…;-)

Canoa ist ein verschlafenes kleines Dorf mit nichts außer Surfen und traumhaftem Strand. Und es ist ruhig. Jeder ist total entspannt und man kennt schnell irgendwie jeden bzw. jeder kennt einen. Das ist manchmal ganz schön, aber wie in jedem Dorf, weiß auch schnell jeder von einem Bescheid. Nichts bliebt in Canoa unbemerkt!!! Es wird mir sehr fehlen, den ganzen Tag am Meer zu sein, die Sonne, das Essen, die Menschen,… und v.a. die komplette Stressfreiheit!!! Das Arbeiten hat dort zwar wirklich niemand erfunden und manchmal kommt dann doch die „Deutsche“ in mir hoch und ist mehr als genervt, aber so ganz unrecht haben die dort alle schon nicht. Mir ist es wirklich mehr als schwer gefallen zu gehen und würde so gerne wieder zurück… Celine hat einen Flug für den 30.12. nach Quito. Ich schließe für mich nichts aus. Es gibt dort 2 Ärzte in Canoa und in Bahia auch eine recht große Klinik. Irgendwie müsste ich ja mein Nichtstun rechtfertigen.

Der Nachtbus von Canoa nach Quito war super, bzw. habe ich alles verschlafen. Hatte aber auch einiges an Schlaf nachzuholen. Danach sind wir bei den Mädels in meiner ersten Wohnung in Quito eingefallen, dann noch kurz in die Stadt, dann zu Schule und dann…

 

Mein Fazit von Ecuador ist…

Es war viel zu kurz! Ja, 6 Wochen sind nicht viel und das nervt mich momentan am meisten. Aber ich bin trotzdem wirklich mehr als zufrieden. Ich kann momentan noch gar nicht sagen, was für mich im Nachhinein das Beste gewesen ist. Jeder Abschnitt war auf seine Weise einzigartig. Zurückkommen würde ich allerdings nur nach Canoa. Quito ist einfach zu gefährlich, Guayaquil ebenso, Montanita ist irgendwann einfach viel zu viel Chuchaqui und immer zu laut, Galapagos ist eine einmalige Sache und Canoa ist ein Ort, wo ich es auch länger aushalten könnte. Auch wenn ab und zu mal was schief ging, hatte ich auch viel Glück mit allem. Ich wurde nicht ausgeraubt, nicht überfallen und war nur selten in Situationen die mir unheimlich gewesen sind. Unerklärlicher weise war ich nicht einmal krank, hab alles gut vertragen und auch die Höhe in Quito war okay. Bis auf den kaputten Finger als Andenken an Galapagos und einem neuen schiefen blauen Zeh als Andenken an Fiesta in Canoa, komme ich vollständig wieder zurück,  ohne Tattoo, mit gleichem Haarschnitt.  Wofür ich wirklich dankbar bin, ist dass mir auf meiner Reise ein paar tolle Menschen begegnet sind und ich den Großteil mit ihnen zusammen verbringen konnte. Das hat vieles etwas einfacher gemacht und ein paar davon werden für mich auch wenn ich wieder daheim bin sehr gute Freunde bleiben. Cocktail Street in Montanita verbindet einfach...;-)

Ich denke, dass mir die Reise sehr gut getan hat und ich das gebraucht habe. All die wirklich schönen und auch wirklich unschönen Dinge, dich ich sehen konnte, haben mich denke ich ein wenig weiter gebracht. Vieles macht einen sehr nachdenklich und auch manchmal etwas wütend auf einen selbst. Es ist interessant sich selbst hier zuzusehen und zu beobachten wie man auf andere Menschen wirkt und welchen Platz man hier hat. Dieses Land in beeindruckend und es lohnt sich hierher zu reisen. Der Weg von Sonne und Strand bis zu Dschungel oder Vulkan mit Schnee ist nicht weit. Die große Erleuchtung was mal wo aus mir werden soll, habe ich zwar nicht bekommen, aber mich stört das auch alles nicht mehr so sehr. Ich werde mit Sicherheit was gutes für mich finden, das mich glücklich macht und ich Freude daran habe. Wo auch immer das sein wird...

 

Wie schon gesagt, kann ich mich mit dem Gedanken bald wieder daheim zu sein, noch nicht wirklich anfreunden. Dabei stört mich das Wetter an allerwenigsten. Es hat bestimmt mehrere Gründe. Aber ich hoffe sehr, dass sobald ich daheim bin und alle wieder sehe, ein paar Annehmlichkeiten (wie z.B. warmes Wasser) wieder haben werde, ich es auch daheim ganz gut aushalten kann…;-) Naja, und nach der Reise ist vor der Reise!!!

 

Jedenfalls bin ich sehr sehr dankbar für alles…

2.12.11 15:38
 


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